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peter pollak

Lehren und Lernen am Adler-Schoenaker-Institut


Das Lehren und Lernen am ASI ist gekennzeichnet durch:

punkt Wissensvermittlung Theorie
punkt Persönlichkeitsentwicklung Praxis
punkt Lernpyramide Einheit von Theorie und Praxis


Wissensvermittlung
Ausbildungsschwerpunkte
punkt Geschichte der Individualpsychologie
punkt Abgrenzung der Individualpsychologie von anderen tiefenpsychologischen Schulen
punkt Theorie der Individualpsychologie
punkt Individualpsychologische Pädagogik
punkt Psychopathologie
punkt Diagnostik
punkt Einführung in die Psychosomatik
punkt Analyse des eigenen Lebensstils
punkt Methoden und Techniken der Beratung mit Einzelpersonen, Paaren, Familien und Gruppen

Eine umfassende Darstellung der Ausbildungsinhalte und des Ausbildungskonzeptes finden Sie in der Schrift: Curriculum. Ausbildungsinhalte und mehr.

Hier können Sie das Curriculum anfordern.

Persönlichkeitsentwicklung
Die Persönlichkeitsentwicklung steht in der Ausbildung am ASI mindestens gleichwertig neben der Wissensvermittlung.

Methoden sind:
punkt Verbale Selbsterfahrung
IP-Berater tragen eine hohe Verantwortung, sie müssen die Persönlichkeit der Klienten verstehen, deren Problem erkennen und daraus Schlüsse ziehen können. Dies kann nur gelingen, wenn man sich selbst gut kennt, seine Geschichte, seine Möglichkeiten, seine Grenzen.
Verbale Selbsterfahrung ist daher kontinuierlicher Bestandteil der Ausbildung - immer gleich und immer
neu unter wechselnden Aspekten wie Kindheitserinnerungen, Träume u.a.

punkt Nonverbale Selbsterfahrung
Maltherapie und Konzentrative Bewegungstherapie sind bewährte Methoden nonverbaler Selbsterfahrung.
Kreativ und spielerisch erleben die Studenten, wofür sie keine Worte haben und finden so einen neuen Zugang zu sich selbst. Mit großer Achtsamkeit begleiten die Ausbilder die Studenten auf diesem Weg der Selbsterfahrung.

punkt Gruppenfeedback
Ein Gruppenfeedback gibt den Studenten die zusätzliche Chance der Selbstwahrnehmung. Es erfolgt immer in ermutigender und wertschätzender Weise, so dass die Studenten dieses Feedback gut annehmen
können.

punkt Erweiterte Lebensstilanalyse
Falls ein Student sich noch intensiver mit seiner persönlichen Geschichte auseinandersetzen möchte, kann er bei einem erfahrenen, in der Lebensstilanalyse ausgebildeten Berater eine erweiterte Lebensstilanalyse
machen.



Individualpsychologische Lernpyramide
Lernen - erleben - üben - tun

Die Individualpsychologische Lernpyramide ...
... basiert auf der Erkenntnis, dass die Ermutigung eines der wichtigsten und wirkungsvollsten Mittel ist, um Menschen in ihrer Entwicklung und in ihrem Selbstvertrauen zu fördern. Gerade im Kontext des Lernens bedeutet Ermutigung nicht Lob für gute Leistungen, sondern Ermutigung auch dann, wenn etwas nicht gelingt. Es bedeutet, die Lernenden stärken, ihre Persönlichkeit achten, ihre Ressourcen erkennen und fördern.

Hierfür wurde im Adler-Schoenaker-Institut eine Lernpyramide mit 5 Stufen entwickelt.
diagramm

5-Stufen-Modell
1. Vermittlung von Lerninhalten durch Vortrag oder Übung
2. Ein etwa 2-minütiges Kurzreferat über das Gelernte
3. Ermutigendes Feedback durch die Gruppe
4. Besprechung in der gesamten Gruppe
5. Drei StudentInnen arbeiten ein Referat zu dem aktuellen Thema aus, das sie beim nächsten Ausbildungstermin vortragen.

Vorteile des Konzeptes
punkt Jeder Student übt das Vortragen vor einer Gruppe.
punkt Die 2-minütigen Kurzvorträge werden häufig geübt und mildern die Sprechangst. Der Vortrag des ausgearbeiteten Referats festigt das positive Erleben: „Ich kann es!“
punkt Jeder Student gibt den Vortragenden ein ermutigendes Feedback.
Auf diese Weise übt er sich im aktiven Zuhören und in der Ermutigung.
punkt Das ermutigende Feedback bestärkt die vortragenden Studenten, weiter zu üben und auch einmal eine neue Vortragstechnik auszuprobieren. Denn wo keine Angst ist, wachsen Mut und Experimentierfreude.
punkt Gleichzeitig werden die Lerninhalte intensiv geübt, weil die Gruppe immer wieder darüber spricht.


Zusammenfassung:
„Die Ausbildung ist praktizierte Individualpsychologie.“ (Peter Pollak)

Die Lernpyramide macht deutlich, was das bedeutet:
Es bedeutet unmittelbare Umsetzung des Gelernten. Zuerst im Unterricht, aber darüber hinaus auch im täglichen Leben. Lernen und üben kann man überall. Zu Hause mit der Familie oder mit Freunden, am Arbeitsplatz mit den Kollegen oder Vorgesetzten.
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