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Lehren und Lernen
am Adler-Schoenaker-Institut |
Das Lehren und Lernen am ASI ist gekennzeichnet
durch:
Wissensvermittlung
Ausbildungsschwerpunkte
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Geschichte der Individualpsychologie |
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Abgrenzung der Individualpsychologie von anderen tiefenpsychologischen
Schulen |
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Theorie der Individualpsychologie |
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Individualpsychologische Pädagogik |
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Psychopathologie |
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Diagnostik |
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Einführung in die Psychosomatik |
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Analyse des eigenen Lebensstils |
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Methoden und Techniken der Beratung mit Einzelpersonen,
Paaren, Familien und Gruppen |
Eine umfassende Darstellung der Ausbildungsinhalte und des Ausbildungskonzeptes
finden Sie in der Schrift: Curriculum. Ausbildungsinhalte und mehr.
► Hier
können Sie das Curriculum
anfordern.
Persönlichkeitsentwicklung
Die Persönlichkeitsentwicklung steht in der Ausbildung
am ASI mindestens gleichwertig neben der Wissensvermittlung.
Methoden sind:
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Verbale Selbsterfahrung |
IP-Berater tragen eine hohe Verantwortung, sie müssen die
Persönlichkeit der Klienten verstehen, deren Problem erkennen
und daraus Schlüsse ziehen können. Dies kann nur gelingen,
wenn man sich selbst gut kennt, seine Geschichte, seine Möglichkeiten,
seine Grenzen.
Verbale Selbsterfahrung ist daher kontinuierlicher Bestandteil
der Ausbildung - immer gleich und immer
neu unter wechselnden Aspekten wie Kindheitserinnerungen, Träume
u.a.
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Nonverbale Selbsterfahrung |
Maltherapie und Konzentrative Bewegungstherapie sind bewährte
Methoden nonverbaler Selbsterfahrung.
Kreativ und spielerisch erleben die Studenten, wofür sie keine
Worte haben und finden so einen neuen Zugang zu sich selbst. Mit
großer Achtsamkeit begleiten die Ausbilder die Studenten
auf diesem Weg der Selbsterfahrung.
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Gruppenfeedback |
Ein Gruppenfeedback gibt den Studenten die zusätzliche Chance
der Selbstwahrnehmung. Es erfolgt immer in ermutigender und wertschätzender
Weise, so dass die Studenten dieses Feedback gut annehmen
können.
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Erweiterte Lebensstilanalyse |
Falls ein Student sich noch intensiver mit seiner persönlichen
Geschichte auseinandersetzen möchte, kann er bei einem erfahrenen,
in der Lebensstilanalyse ausgebildeten Berater eine erweiterte
Lebensstilanalyse
machen.
Individualpsychologische Lernpyramide
Lernen - erleben - üben -
tun
Die Individualpsychologische Lernpyramide ...
... basiert auf der Erkenntnis, dass die Ermutigung eines
der wichtigsten und wirkungsvollsten Mittel ist, um Menschen in
ihrer Entwicklung und in ihrem Selbstvertrauen zu fördern. Gerade im Kontext
des Lernens bedeutet Ermutigung nicht Lob für gute Leistungen,
sondern Ermutigung auch dann, wenn etwas nicht gelingt. Es bedeutet,
die Lernenden stärken, ihre Persönlichkeit achten, ihre
Ressourcen erkennen und fördern.
Hierfür wurde im Adler-Schoenaker-Institut eine Lernpyramide
mit 5 Stufen entwickelt.
5-Stufen-Modell
| 1. |
Vermittlung von Lerninhalten durch Vortrag oder Übung |
| 2. |
Ein etwa 2-minütiges Kurzreferat über das Gelernte |
| 3. |
Ermutigendes Feedback durch die Gruppe |
| 4. |
Besprechung in der gesamten Gruppe |
| 5. |
Drei StudentInnen arbeiten ein Referat zu dem aktuellen
Thema aus, das sie beim nächsten Ausbildungstermin vortragen. |
Vorteile des Konzeptes
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Jeder Student übt das Vortragen vor einer Gruppe. |
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Die 2-minütigen Kurzvorträge werden häufig
geübt und mildern die Sprechangst. Der Vortrag des ausgearbeiteten
Referats festigt das positive Erleben: „Ich kann es!“ |
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Jeder Student gibt den Vortragenden ein ermutigendes Feedback.
Auf diese Weise übt er sich im aktiven Zuhören
und in der Ermutigung. |
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Das ermutigende Feedback bestärkt die vortragenden
Studenten, weiter zu üben und auch einmal eine neue
Vortragstechnik auszuprobieren. Denn wo keine Angst ist,
wachsen Mut und Experimentierfreude. |
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Gleichzeitig werden die Lerninhalte intensiv geübt,
weil die Gruppe immer wieder darüber spricht. |
Zusammenfassung:
„Die Ausbildung ist praktizierte Individualpsychologie.“ (Peter
Pollak)
Die Lernpyramide macht deutlich, was das bedeutet:
Es bedeutet unmittelbare Umsetzung des Gelernten. Zuerst im Unterricht,
aber darüber hinaus auch im täglichen Leben. Lernen und üben
kann man überall. Zu Hause mit der Familie oder mit Freunden,
am Arbeitsplatz mit den Kollegen oder Vorgesetzten.
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